Der Labrador | FCI Nr. 122
Der Labrador | FCI Nr. 122

Der Labrador | FCI Nr. 122

Der Labrador Retriever ist eine vom FCI (Gruppe 8, Sektion 1, Standard NR. 122) anerkannte Hunderasse. Ursprünglich stammt der Labrador aus England und gehört zu den Apportierhunden. Als Apportierhund eignet sich der Labrador für die Jagd.

Labradore sind kräftige, mittelgroße Hund mit breitem Kopf. Typisch für die Rasse ist ihre „Otterrute“, diese zeichnet sich durch ihren dicken Ansatz und zu Rutenspitze schmaler werdendes Haarkleid aus. Die Farbe des Fells ist entweder Gelb, Braun oder Schwarz.

Ein ausgewachsener Labrador ist meist zwischen 54-57 cm groß (gemessen Schulterhöhe).

Es gibt zwei unterschiedliche Labradortypen. Der „Field-Trail-Labrador“ wird in Deutschland immer beliebter. Dieser gehört zur Arbeitslinie und ist von Erscheinungsbild anders als der Labrador der Showlinie. Einerseits ist er leichter gebaut, hat einen schmaleren Kopf mit einem langen Fang und wenig Stop. Zudem hat er auch weniger Brusttiefe und einen längeren Rücken.

Labradore aus der Showlinie sind meistens größer und kräftiger. Zudem haben sie meist weniger Jagd- und Bewegungstrieb als ihre Artgenossen der Arbeitslinie. (Das heißt aber nicht, das sie weniger Bewegung und Auslastung haben wollen!)

Klar ist jedoch, dass Labradore der Arbeitslinie mehr Auslastung brauchen. Sie wollen mehr als nur Alltagsbegleiter sein.

Hunde aus einer arbeitslinien Zucht müssen mehr machen als nur Alltagsbegleiter zu sein. Sie sind Familienhunde, aber nur, wenn sie auch auf der anderen Seite die Auslastung („kopfmäßig“) bekommen, die sie benötigen. Wichtiger als die körperliche Auslastung ist hier die „Kopfsache“. Hierzu eignen sich Dummysport, Mantrailing, die Jagd oder die Rettungshundeausbildung.

(Quelle: https://drc.de/retrieverrassen/labrador-retriever/beschreibung ; http://www.fci.be/de/nomenclature/LABRADOR-RETRIEVER-122.html)